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Ausbildung zum

Tempelschlaf-Mystagogen

2018-2019

von Gabriele Quinque

 


Der Tempelschlaf-Mystagoge stellt mentale Räume zur Verfügung,
in denen sich der Mensch mit seiner Wirklichkeit versöhnt.

 

Liebe Interessenten!

Im Juni 2018 beginnt ein neuer Ausbildungszyklus, der auf die Arbeit des Tempelschlaf-Mystagogen vorbereitet. Aus unserer Sicht eignet sich dafür nicht jeder Mensch. Umfangreiche psychologische Kenntnisse, das Beherrschen von Tranceinduktionen und Kommunikationstechniken kann man problemlos vermitteln. Die wirklich wichtigen geistigen Voraussetzungen für die alte Tradition der Trancearbeit Tempelschlaf sollten jedoch in dem Menschen bereits keimhaft angelegt sein, um sie zu voller Blüte bringen zu können. Der Begleiter eines Mysten im Tempelschlaf muss in erster Linie über eine mentale Belastbarkeit verfügen. Eine solche Kraft manifestiert sich auf dem Fundament einer Bewusstseinsstruktur, die von Schuldprojektionen auf andere Personen oder spezifische Lebensumstände bereits vollkommen absieht und »das Übel der Welt« als festen Bestandteil seiner eigenen Unvollkommenheit begreift. Das souveräne Hin- und Hergehen auf der Macht- Ohnmachtsachse und ein transzendenter Weitblick sind keine natürlichen, sondern erwirkte Eigenschaften, über die derjenige niemals verfügen kann, der Konflikte umgeht und der Grundhaltung eines kindlichen Weltbildes folgt. Was steht hinter Ohnmachtssymptomen, die sich entweder im Lebenslauf zeigen oder sich bereits als körperliches Symptom manifestiert haben? Unbewusste Machtansprüche, meistens in Verbindung mit einer teilweise verkehrten Weltanschauung liefern den Nährboden für Unstimmigkeiten im Leben. Erst wenn solche entlarvenden Blickwinkel vorhanden sind, kann der Schicksalszwang als äußeres Mittel für den inneren Reifungsprozess akzeptiert und auf erlösten Ebenen freiwillig umgesetzt werden. In Folge dessen vermag sich der Mensch erwachsen, konsequent und verantwortungsvoll sämtlichen Anforderungen seines Daseins zu stellen.


Wer anderen als Amme für die sogenannte Zweite Geburt dienen will, sollte selbst in einer initiatischen Unerschütterlichkeit angekommen sein. Der Mystagoge reift mit der Zeit zu einem wertfreien Famulus heran, durch den der Strom einer mystischen Tradition fließt. Jene Urkraft, die hinter einer solchen Fähigkeit steht, kann man nicht einfach herbeiholen, aber sie stellt sich schubweise ein, sobald sich der Mensch auf das verborgene Gedankengut ausrichtet. Höchstmögliches Einfühlungsvermögen, große Öffnungsbereitschaft, aber eine Abgrenzung im richtigen Moment, blumenreiche Phantasie und dennoch bodentiefer Realitätssinn sind Beispiele für die Paradoxien, die der Mystagoge in weiter Spannung sein Eigen nennt. Wenn er selbst alle Urprinzipien zu verwirklichen bereit ist, ja sagt, zu allem, was ist bzw. sein könnte, stellt er seinen Mysten jenen Raum zur Verfügung, in dem diese sich mit der Wirklichkeit versöhnen werden. Jene Wirklichkeit, von der hier die Rede ist, meint jedoch mehr als die sichtbare, irdische Welt, denn diese bildet nur den letzten Gerinnungsprozess einer metaphysischen Wirklichkeit und muss demnach als das Erwirkte bezeichnet werden. Der Mystagoge führt den Mysten in dessen verzweigtes Land innerer Mythen, in denen jeder Mensch das Muster seiner Seelenpersönlichkeit viel besser erkennt als dies im Wachbewusstsein möglich ist. Tiefe und weitreichende Kenntniss über Symbole und Mythen werden dem Mystagogen zu festen Bestandteilen seiner Arbeit, die er als Amt versteht.


Vorbereitendes Seminar:

Gralsmythos Parzival »Ein Wochenende für König Artus«


Um herauszufinden, ob Sie geeignet sind, sich in einen Tempelschlaf-Mystagogen zu verwandeln und ob Sie mit unserer philosophischen Richtung übereinstimmen, haben Sie die Möglichkeit, an einem zweitägigen Seminar teilzunehmen, das Ihnen einen Zugang in das mythologische Betrachten und das rituelle  Wirken eröffnen wird. Als mystischer Wagen dient in diesem Seminar der Gralsmythos »Parzival« von Wolfram von Eschenbach. Diese keltisch-christlich geprägte Legende entspinnt sich um den kranken Gralskönig Anfortas, König Artus und seine zwölf Ritter der Tafelrunde. Mit den anschaulichen Motiven von Abhängigkeit und Freiheit, Weggehen und Ankommen, Entbehrung und Erfüllung, Macht und Ohnmacht, Leben und Tod, Magie und Mystik, Liebe und Hass, Krankheit und Heilung eignet sich dieser Stoff sehr gut, um im eigenen Herzen die Rückbindung an eine initiatische Urtradition wiederzufinden.


Keiner kennt den Gral, wenn er ihn nicht schon im Himmel gesehen hat.


Mit diesem inneren Wissen löst sich Parzival aus den Banden seiner Mutter (der stofflichen Welt) und macht sich - nachdem er von himmelnahen Vögeln zu seiner Berufung erweckt wurde - auf den Weg, seine ritterliche Bestimmung zu finden, die sowohl in der Eigenverantwortung als auch in dem Dienst für ein größeres Ganzes besteht. Auf seinem Weg lernt Parzival eine nicht mehr zu unterdrückende Sehnsucht kennen, die ihn mit folgenden Worten geloben lässt:


Ob nah oder fern die Stunde sei, in der mir vergönnt sein wird,
den Gral wiederzusehen, bis dahin werde ich keine Freude mehr kennen.
Zum Gral gehen alle meine Gedanken.
Nichts wird mich davon ablenken, solange ich lebe.

Auf Schastelmarveile, dem Schattenwurf der Gralsburg, gibt es unter anderem die »Probe des Schlafes«. Wer sie besteht, hat das zerbrochene Schwert der intellektuellen Unterscheidung wieder zusammengefügt und nimmt sich selbst umfassender als vorher wahr. Erst in diesem Geist kann dem kränklichen und vergreisten Gralskönigtum erneut zur Blüte verholfen werden, weil die wichtigste Erkenntnis des Lebens aufgeleuchtet ist:


Das Land und der König sind eins.

Diese Metapher lässt sich umsetzen in:

Das Schicksal und die Person sind eins.

Eine andere Formulierung stammt aus der Astrologie:

Charakter plus Raum und Zeit gleich Schicksal.


Der geläuterte Mensch sollte, wie schon der Volksmund sagt, alle sieben Sachen beisammen haben, also in sieben verschiedenen Qualitäten der Schöpfung (Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn) bewandert sein. Versagt er darin, bekommt er Schritt für Schritt aufgebürdet, damit umgehen zu lernen, und nennt diesen Vorgang »Schicksal«. (Zitat: Splendor Solis, Bergwerk, G.Q.)


Das Schicksal erfüllt sich stets auf jenen Wegen,
die man zu seiner Vermeidung eingeschlagen hat.

Vor diesen Hintergründen lohnt es sich, ein Meister des Schicksals werden zu wollen. Und dieser Weg beginnt mit einer tiefreichenden Selbsterkenntnis, die im Tempelschlaf erlangt wird.


Wenn Sie, lieber Interessent, das Bedürfnis spüren, die mystische Arbeit des Tempelschlaf-Mystagogen ausführen zu wollen, melden Sie sich bitte zu diesem zweitägigen Seminar an. Danach klärt sich, ob Ihre Weltanschauung mit der Meinen in Harmonie gehen kann. Alle Termine nehmen Sie bitte der nachfolgenden Aufstellung.

 

Herzliche Grüße, Gabriele Quinque

 


Ausbildungsprogramm zum

Tempelschlaf-Mystagogen

2017/18


A:

Seminar: Gralsmythos Parzival

»Ein Wochenende für König Artus«

Samstag, d. 9. und Sonntag, d. 10. Juni 2018

Kosten: 200 €

jeweils 10:00h-18:00h

Leitung: Gabriele Quinque

Ort: Kulturforum, Marktstraße 132, 60388 Frankfurt

 

B:

Neun Wochenenden und sechs Tage:

Theorie und Praxis im Tempelschlaf


Termine:

2018:

14.-15. Juli, 11.-12. August,

8.-9. September, 13.-14. Oktober,

10.-11. November, 8.-9. Dezember


2019:

12.-13. Januar, 9.-10. Februar,

9.-10. März, 7.-22. April (Ostern)

jeweils 10:00h-18:00h


Kosten: 3.000 € incl. Mwst.

(Teilzahlungen können vereinbart werden)

Wiederholte Teilnahme: 1.500 € incl. Mwst.

Leitung: Gabriele Quinque

Ort: Horus-KulturForum, Marktstraße 132, 60388 Frankfurt

 

Voraussetzung: Ein zehntägiger Tempelschlaf bei G.Q. oder einem anderen Tempelschlaf-Mystagogen, der diese Ausbildung absolviert hat. Dieser erforderliche Tempelschlaf kann auch in den ersten sechs Monaten parallel zur Ausbildung durchgeführt werden. Zusätzlich wird die Lektüre des Buches Tempelschlaf vorausgesetzt.


Die Anmeldung ist über die bekannten Kommunikationswege möglich.


Horus-Kulturforum, Marktstraße 132, 60388 Frankfurt,

Tel: 06109 - 723579

e-mail: gabriele.quinque@gmx.de

 

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